Windenergie im Aufwind
Wie Umweltminister Norbert Röttgen mitteilt, will Deutschland bis 2020 18 Prozent seines Gesamtenergievolumens durch Windenergie abdecken. Zum gesamtdeutschen Energiekonzept der Zukunft gehört allerdings auch die verlängerte Laufzeit der Atomkraftwerke, was vielen Umweltschützern ein mächtiger Dorn im Auge ist. Hier versucht die Bundesregierung jedoch gegenzusteuern, indem sie betont, dass die Gewinne, die aus der verlängerten Nutzung der Kernenergie erzielt werden, wiederum in Teilen dem Ausbau erneuerbarer Energien, also beispielsweise auch der Errichtung von Windparks, zugute kommen. Vier große Ziele werden insgesamt verfolgt: Deutschland soll mit Blick auf seine Energieversorgung sicherer versorgt sein als bisher. Der Import von Energie wird weniger wichtig, da eine größere Autonomie entsteht. Im Bereich der Umwelttechnologie entstehen neue Branchen und Arbeitsplätze. Und Deutschland leistet einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz.
Zunächst hört sich ein Anteil von 18 Prozent erneuerbarer Energien am Gesamtenergiebedarf in 2020 sehr hoch gegriffen an. Tatsache ist aber, dass die Bundesregierung sogar davon ausgeht, dies noch um 1,6 Prozent steigern zu können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Offshore-Windparks weiter ausgebaut werden, wie das bereits in Planung ist. In Zahlen ausgedrückt wird erwartet, dass in einer Dekade 10.000 Megawatt und in zwanzig Jahren sogar 25.000 Megawatt Strom über die Windparks im Meer erzeugt werden können. Dafür ist es allerdings notwendig, dass für die Wirtschaft hinsichtlich der Investitionen noch verbesserte Bedingungen geschaffen werden und für eine größere Planungssicherheit gesorgt wird. Dies soll mithilfe von Staatsbürgschaften erreicht werden.
Insgesamt hat Deutschland in der Windkraftindustrie hervorragende Erfolge und sehr gute Bilanzen erreicht. Am Weltmarkt hat die Bundesrepublik einen Anteil von 17,5 Prozent. 75% aller produzierten Windanlagen wurden exportiert. Fazit: Damit sind wir weltweit führend. Das alles ist jedoch kein Grund, um sich bequem auszuruhen, denn ehrgeizige Ziele werden nur mit ständigem überdurchschnittlichen Einsatz erreicht. Der lange Winter 2009/10 und die Finanzkrise haben sich auch in der Windenergiebranche niedergeschlagen, denn die Zahlen der in 2009 und im ersten Halbjahr 2010 errichteten Windenergieanlagen sind nicht ganz so hoch, wie sie sein sollten. Aber bereits für das kommende Jahr ist der Bundesverband Windenergie wieder sehr optimistisch und prognostiziert ein stark anwachsendes Volumen von errichteten Anlagen und Windpark. Windprognose: Aufwind lässt nicht auf sich warten!
Funktionierende Produktionsanlagen und Fertigungsmaschinen sind das Herzstück eines Unternehmens. Für den Erhalt dieses Zustandes ist eine umfassende Instandhaltung unabdingbar. Das gilt gleichermaßen für die mechanische, wie für die Elektrische Instandhaltung . Und weil angesichts der ständig wachsenden Komplexität der Anlagen, vor allem auch in steuerungs- und elektrotechnischer Hinsicht, der Aufwand für derartige Leistungen kontinuierlich wächst, suchen immer mehr Firmen die Hilfe externer Anbieter und Dienstleister, die sich auf Leistungen dieser Art spezialisiert haben.