Umweltschutz Studium

In einer globalisierten Welt, die unter vielfältigen Umweltproblemen zu leiden hat, sind Fachleute, die sich beispielsweise um den Erhalt der Natur, den Schutz von Lebensräumen und nachhaltige Konzepte für alle Lebensbereiche kümmern, sehr wichtig. Aus diesem Grund ist auch ein Umweltschutzstudium eine Jobperspektive mit Zukunft, denn wie aktuelle Klima- und Umweltkatastrophen zeigen, erledigen sich die vorhandenen Probleme leider nicht von alleine und nehmen teilweise ein ungeahnt dramatisches und weitreichendes Ausmaß an.

Was genau versteht man aber eigentlich unter Umweltschutz? Im weitesten Sinne ist damit das Ausschalten oder Vermeiden von störenden Einflüssen auf die unterschiedlichsten Lebensräume der Lebewesen dieses Planeten gemeint. Das können unter anderem sowohl Verschmutzungen aus unterschiedlichen Quellen oder Lärm sein. Gliedern lässt sich der Umweltschutz in fünf große Teilbereiche: Strahlenschutz, Naturschutz, Gewässerschutz, Abfallwirtschaft und Landschaftspflege.

Entscheidet sich nun ein Berufseinsteiger für ein Umweltschutzstudium, so kann dies sowohl an verschiedenen bundesdeutschen Fachhochschulen, aber auch Universitäten studiert werden. Kennzeichnend für die verschiedenen Studiengänge der unterschiedlichen Einrichtungen ist jedoch, dass sie allesamt um einen starken Bezug zur Praxis bemüht sind, denn beim Umweltschutz geht es unter anderem ja um die Anwendung von konkretem Wissen und um die Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen. Auch hier greifen mittlerweile die Bachelor- und Masterabschlüsse, man kann jedoch auch ein Diplom erwerben. Generell ist zu sagen, dass das Grundstudium dazu dient, allgemeine Grundlagen zu vermitteln, im Hauptstudium erfolgt dann in aller Regel eine Schwerpunktsetzung bzw. Vertiefung. Die Ausrichtungen der einzelnen Studiengänge sind hier jedoch teilweise sehr unterschiedlich, deshalb muss man sich am besten auf den Internetseiten der entsprechenden Hochschulen informieren oder die angegliederte Studienberatung aufsuchen. Wichtig ist aber, dass man sowohl natürlich eine Affinität zum Natur- und Umweltschutz, aber auch naturwissenschaftlichen Fächern haben muss.

Die Tätigkeitsbereiche der Absolventen von Umweltschutzstudiengängen sind vielseitig und häufig sehr abwechslungsreich. Im Bereich der regenerativen Energien, z. B. Windkraft, finden viele eine Beschäftigung, aber auch in der Entsorgungs- und Abfallwirtschaft, der Bauindustrie (ökologisches Bauen) oder auch bei Chemieunternehmen. Nicht zu vergessen ist ebenfalls der öffentliche Dienst, denn an Ämtern, Ministerien und Schulen werden viele Umweltschutzfachleute eingesetzt und gebraucht. Generell lässt sich also sagen, dass ein Umweltschutzstudium sehr gute Beschäftigungsperspektiven hat. Der Arbeitskräftebedarf in diesen Bereichen wird, da sind sich alle Experten einig, in den kommenden Jahren weiterhin stark ansteigen.